Hamburg – das Tor zur Welt

Im Mai 2018 besuchten wir für 3 Tage die Hafenstadt Hamburg. Während unserem Aufenthalt konnten wir eine Vielzahl an Motiven fotografisch festhalten – nur eine kleine Auswahl davon können wir in diesem Beitrag präsentieren.

Überwältigend war der Blick vom Turm der St. Michaelis Kirche (Michel) auf die Stadt mit Hafen, Binnen – und Außenalster und der 2016 fertiggestellten Elbphilharmonie. Dieses architektonische Highlight ist im Stadtbild dominant und ein Besuch der Plaze ist sehr lohnend. Die Hafencity mit dem Unilever Haus, einer neuen U- Bahn-Station und vielen interessanten Spiegelungen an Glasfassaden ist ein Eldorado für Fotografen. Weiter geht es Richtung Speicherstadt mit seinen historischen Gebäuden und dem Wasserschloss, das von der Poggenmühlenbrücke aus besonders am Abend beeindruckt. Im Kontorhausviertel mit dem Chilehaus und Sprinkenhof sind zahlreiche spirale Treppenhäuser zu bewundern. An der Unterelbe, vorbei am Fischmarkt und dem Alten Elbtunnel, befindet sich der größte Seehafen Deutschlands mit seinen Container -und Kreuzfahrtterminals. Der Hafen erst hat Hamburg zur wohlhabenden Stadt gemacht und nicht umsonst zählt die Elbmetropole zu den schönsten Städten Deutschlands.

Duisburg Reise – Teil 2

Altes Eisen und junges Grün
im
Landschaftspark Duisburg – Nord

Im August 2017 besuchten 7 Fotografen des Fototreffs für einen Tag das stillgelegte Eisenhüttenwerk in Duisburgs Norden, das 1994 als 180 Hektar großer Landschaftspark der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Hochofenanlagen mit begehbaren Besucherplattformen, Erzlagerbunker, Gleis-Trassen, Gießhallen, Windrad, Klärbecken und Gasometer bieten vielfältige Fotomotive nicht nur bei Tageslicht, sondern auch bei Nacht, wenn die Industrieanlagen durch farbige Beleuchtung eindrucksvoll in Szene gesetzt werden. Bemerkenswert ist, dass sich neben dem Ensemble mit den Resten des Hüttenwerkes eine artenreiche Flora und Fauna entwickelt hat. Seit der Stilllegung des Werks findet eine Rückeroberung durch die Natur statt.

Industriekultur, Natur und ein faszinierendes Lichtspektakel bilden eine einmalige Parklandschaft und lassen bei jedem Hobbyfotografen das Herz höherschlagen.

Duisburg Reise – Teil 1

Tiger and Turtle – eine begehbare Achterbahn

An einem Wochenende im August 2017 besuchten 7 Fotografen des „Fototreff – Rhein – Neckar“ die Stadt Duisburg. Gleich am ersten Abend nahmen wir uns die Großskulptur „Tiger and Turtle“ vor, die 2010 von Heike Mutter und Ulrich Genth entworfen wurde.

Es war eine Herausforderung dieses Kunstwerk aus verzinktem Stahl mit einer Höhe von ca. 20 Metern fotografisch festzuhalten. Auf Gitterrosten als Stufen ist die Skulptur mit einer Gesamtlänge von 220 Metern begehbar, so dass sowohl Detailaufnahmen möglich sind, als auch Bilder von oben auf die umliegende Industrielandschaft. Besonders reizvoll ist das Fotografieren, wenn die Skulptur mit 880 Lampen an den Handläufen beleuchtet ist.

Flic Flac Tour 2017

Die neue Show

Die aktuelle Show des Circus Flic Flac besteht aus über 35 Artisten aus 11 Nationen, alle absolute Spitzenkräfte in ihrem Metier. Oftmals werden die Artisten als Freaks, Adrenalienjunkies oder auch als lebensmüde bezeichnet, aber weit gefehlt, man erkennt, dass alle Akteure stets besonnen agieren und absolute Vollprofis sind und ihr Fach definitiv beherrschen. In der neuen Show erlebt man: Luftakrobaten, Jonglage, Hochseilartisten, Todesrad, Schwungtrapez, Kontorsion, Freestyle Motorrad-Jumper, Comedy, Äquilibristik oder Trapezkünstler. Man ist sofort begeistert und erfreut sich über das gelb-schwarze Enfant terrible der Circuswelt. Es ist teilweise unglaublich, was man während des zweistündigen Programms auf der imposanten Bühne geboten bekommt.

Es wechselt zwischen knallharten, energiegeladenen Attraktionen bei denen die Musik oder das Motorengeheul einen mitreißt und leiseren Passagen mit traumhaften Balladen. So ist für jeden etwas dabei und das ein oder andere Mal bleibt einem fast das Herz stehen, gerade bei den waghalsigen Stunts. Das Ganze ist dann noch gewürzt durch reichlich Comedy und einer beeindruckenden Lichtshow.

Wir waren insgesamt zu viert bei diesem Event, waren alle vollauf begeistert und versuchten mit unseren Kameras diesen gelungenen Nachmittag einzufangen. Die gezeigten Bilder sind mit unterschiedlichen Kameras und verschiedenen Brennweiten entstanden (Nikon D500, Canon EOS 7D, Fuji X-T2). Durch die Lichtverhältnisse waren ein hoher ISO-Wert und lichtstarke Objektive unabdingbar.

Weitere Infos gibt es direkt auf der Homepage des Circus Flic Flac: www.flicflac.de

Maginot Linie

Die Maginotlinie im Elsass (Hunspach)
– Erkundung der Festung Schoenenburg

Das „Fort de Schoenenburg“ ist einer der Bunker an der Maginot-Linie, dem französischen Verteidigungssystem entlang der Grenze zu Belgien, Luxemburg, Deutschland und Italien, der sich noch im Originalzustand befindet und besichtigt werden kann.

Geschichte zum Anfassen, Fühlen, Riechen und eben auch zum Fotografieren!

„…seit dem 14. Mai 1940 liegt es im Feuer der deutschen Artillerie. Das schwerste ihrer Geschütze mit einem Kaliber von 42 cm verschießt 56 Granaten, von denen jede über eine Tonne wiegt. Dazu kommen ab dem 20. Juni 1940 Stukas, die in sieben Angriffswellen 160 Tonnen Bomben auf das Werk abwerfen.  Trotz aller Einschläge nimmt die Festung kaum Schaden. Keine der Waffen wird beschädigt und die Verteidiger erwidern das Feuer. Allein die Geschütze in den Türmen verschießen 17.000 Granaten. Bis zum Waffenstillstand bleibt die Abwehr erfolgreich und die Besatzung ergibt sich nicht. Erst sechs Tage später, auf schriftlichen Befehl des französischen Oberkommandos, räumt sie die Festung.“

Tief in die Erde einbetoniert, ist diese Festungsanlage ein Zeichen vergangener Auseinandersetzungen. Eine moderne Anlage zu damaliger Zeit, die heute noch durch ihre Größe beeindruckt.

Zu besichtigen sind unter anderem die Kaserne mit Schlaf- und Waschräumen, die Küche, das Lazarett, das Kraftwerk, der unterirdische Hauptgang mit geheimem Notausgang, der Befehlsstand und der Kampfbunker mit seinem mächtigen Geschützturm.

Beim Rundgang in 30m Tiefe kann man sich sehr gut vorstellen, was die Soldaten erdulden mussten, wenn hier mehr als 600 Menschen monatelang gelebt und um ihr Leben gebangt haben, wie grausam es gewesen sein muss in diesem Krieg gewesen zu sein.

Bei einem mehrstündigen Rundgang durch diese Anlage, mit ihren langen Gängen und den vielen faszinierenden, technischen Details, haben 7 Fotografen des „Fototreffs Rhein-Neckar“ versucht, ihre Eindrücke in Bildern festzuhalten.