Archiv der Kategorie: Menschen

Hallia Venezia

Karneval auf Schwäbisch Haller Art ist die ruhige Karnevalsvariante aus Venedig.

Am Sonntag, acht Tage vor Rosenmontag, streifen ab 12 Uhr die Maskenträgerinnen und Maskenträger in ihren wunderschönen, fantasievollen Gewändern und Masken durch die Gassen der Altstadt.

Der venezianische Karneval ist ruhig und erhaben, nicht vergleichbar mit dem Fasching hierzulande.

Im anmutigen Maskenspiel werden Masken und Kostüme belebt, das Wesen der Maske wird dargestellt. Das Sprechen unter der Maske ist verpönt und die Geste wird zur Sprache.

Langsam schreiten die Akteure durch die Gassen, oft wird in einer Geste verharrt und Berührungen sind nur angedeutet.

Mehr als 100 Mitwirkende haben an diesem Sonntag die Altstadt von Schwäbisch Hall verzaubert.

Die Kostüme und Masken sind meist selbst entworfen und in mühevoller Handarbeit selbst hergestellt.

Pfifferdaj in Ribeauvillé

Der Pfifferdaj ist das größte und älteste Fest im Elsass und hat seinen Ursprung im 14. Jahrhundert.

Durch das Fest lässt man die alte Verbindung zwischen den Herren von Ribeaupierre und den von ihnen beschützten Pfeifer, Fiedler und Dorfmusikanten fortleben.

Ein großer Festumzug mit aufwendig geschmückten Wagen und viel buntem Fußvolk, begleitet von Fahnenträgern und Spielmannszügen aus ganz Frankreich und den Nachbarländern, ziehen durch die engen Gassen der romantischen Altstadt.

Zu diesem Anlass fließt aus dem Dorfbrunnen kein Wasser sondern Elsässer Wein, den jeder kosten kann.

Das mittelalterliche Musikanten- und Gauklertum wird an diesem Tag wieder lebendig.

Der Zauber Südindiens

Im November 2016 reiste ich zusammen mit meinem Mann nach Südindien. Ausgangspunkt war Hyderabad, die Hauptstadt des Bundesstaates Andra Pradesh. Von dort aus führte uns die Reise in westlicher Richtung bis nach Goa, dem kleinsten indischen Bundesstaat am Arabischen Meer gelegen.

In den Städten Hyderabad, Gulbarga und Bijapur zeugen noch heute die Festungen, Moscheen, Paläste und Mausoleen vom sagenhaften Reichtum der vom 13. – 16.Jh. herrschenden Sultane.

Weitere Höhepunkte der Reise waren geprägt vom Hinduismus, wie die Kulthöhlen und Tempelanlagen nahe Badami. Sie gelten als die ältesten Sakralbauten Indiens und stammen aus dem 6. und 8.Jh. Überwältigend war die 26qkm große, historische Ruinenstätte und Fantasiewelt von Hampi (UNESCO – Weltkulturerbe) im Bundesstaat Karnataka. Einst eine der größten Städte der damaligen Welt zeugt sie, durch die imposanten Paläste und zahlreichen Tempelbauten zwischen gewaltigen Granitfelsen, von den mächtigen Hindu – Königen im 14. – 16.Jh.

Bei unserem Aufenthalt in Goa konnten wir nicht nur das Küstenparadies mit kilometerlangen, weißen Sandstränden bestaunen, sondern auch christliche Kirchen und Wohnhäuser aus der 400Jahre dauernden Kolonialherrschaft der Portugiesen.

Die ca. 1 200km lange Reise führte uns hauptsächlich durch landschaftlich genutztes Gebiet. So fanden wir auf zahlreichen Märkten ein üppiges Angebot an Gemüse, Früchten und vor allem Gewürzen vor.

Beeindruckend waren nicht nur die Kulturdenkmäler und Landschaften, sondern vor allem auch die Begegnungen mit freundlichen, aufgeschlossenen Menschen.

Circus Roncalli

Faszination, Träume, Erinnerungen…

alles das und mehr bietet der Circus RONCALLI in zwei Akten jedem, der sich auf das Abenteuer einlässt.

In einer Zeit, in der alle Attraktionen und Spitzenleistungen jederzeit in den Medien abrufbar sind, vermittelt der Zirkus, durch die Befriedigung aller Sinne, fesselnde Unterhaltung auf hohem Niveau.

Fotos können nur einen visuellen Anreiz geben. Geschichten und auch Zirkus kann nur im Kopf entstehen.

Der Circus Roncalli gastierte über Ostern 2016 mit seinem Programm „SALTO VITALE“ in Mannheim. Die Fotos entstanden in der Abendvorstellung am Ostermontag.

Der Circus Roncalli wurde 1975 in Wien von Bernhard Paul und Andre Heller gegründet. Nach einer Saison trennten sich die Beiden im Streit um das Konzept.

Bernhard Paul, der bis heute der Direktor des Circus Roncalli ist, gründete 1980 in Köln den Zirkus neu. Das Bekenntnis zum klassischen Zirkus wurde sein Markenzeichen.

Zirkus FlicFlac

Der Zirkus FlicFlac zeigt eine beeindruckende Show mit Elementen von Akrobatik, Stunts und Slapstick, die auf einer Bühne mit einem hohen technischen Aufwand umgesetzt wird.

Erfreulicherweise ist das Fotografieren während der Vorführung erlaubt, allerdings muss natürlich auf Blitzlicht verzichtet werden. Die ständig wechselnden Lichtbedingungen machten hohe ISO-Einstellungen der Kamera nötig, um Verwacklungen und Bewegungsunschärfe zu vermeiden.

Die gezeigten Bilder entstanden im November 2015 im Rahmen der Tournee „Höchststrafe – 25 Jahre FlicFlac“ bei einem Auftritt in Mannheim.

Der Zirkus FlicFlac wurde im Jahre 1989 von den Brüdern Benno und Lothar Kastein in Bocholt gegründet. Die Gründer sind selbst ehemalige Artisten und haben sich mit der Gründung Ihren eigenen Traum von einem Zirkus erfüllt, der sich vom klassischen Zirkus unterscheidet. Die Weltpremiere fand am 5. Oktober 1989 in Oberhausen statt.