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Die Welt der „Kleinen Leute“

Angeregt durch eine Publikation und das Vorhandensein kleiner Eisenbahnfiguren für eine HO Bahn haben wir ein Fotoprojekt gestartet.

Wir integrierten diese Minis in die reale Welt. Durch diese Größengegenüberstellung – die Figuren sind nur wenige Millimeter groß – entsteht eine neue Realität. Die kleinen Leute interagieren im Kontext mit der großen Welt. Dadurch entstehen witzige, teils skurrile Szenen die eine Geschichte erzählen und den Betrachter schmunzeln lassen.

Flic Flac – PUNXX

Zum 30. Geburtstag präsentiert der Circus sein neues Programm auf dem Mannheimer Messplatz.

Wieder einmal zeigten die Akteure im schwarz-gelben Zelt auf dem Neuen Messplatz verschiedene akrobatische Höchstleistungen. Der Zirkus Flic Flac hatte zum 30-jährigen Bestehen eingeladen und eine atemberaubende Show hingelegt, nach dem Motto „Nicht irgendein Zirkus“. Der Show-Name „Punxxx“ steht für ein punkiges Outfit mit „rebellischen Künstlern“ einfach schrill, rockig und phänomenal.

Vom Drummer mit blau gefärbtem Irokesen-Kamm über verschiedene Akrobatikkünstler waren alle Acts wieder perfekt in Szene gesetzt. Es ist immer wieder eine Augenweide sich verzaubern zu lassen und wie immer ohne Tiernummern.

Drei Mitglieder des Fotoclubs wurden nicht nur verzaubert, sondern versuchten die Künstler auch optimal abzulichten.

Ouvrage du Michelsberg

Das mittelgroße Artilleriewerk liegt südöstlich von Thionville im Festungsabschnitt Boulay der Maginot-Linie. Mit dem Bau wurde 1930 begonnen, fertiggestellt wurde die Anlage 1935.

Das Werk, welches 30 m tief in der Erde eingegraben ist, verfügt über einen Eingangsbunker für Mensch und Munition zugleich, sowie über 5 Kampfbunker. Die Besatzung war über 500 Mann stark.

Heute kann man das Werk besichtigen und das eindrucksvolle, unterirdische Leben der Maginot-Linie entdecken. Zu sehen sind die moderne Küche, das funktionstüchtige Elektrizitätswerk, die Kommandozentrale, die Kaserne und der imposante 265 Tonnen schwere Geschützturm, um nur einige Stationen auf dem Weg durch die viele hundert Meter langen Stollen zu nennen.

Das Werk wurde 1992 von einem Festungs-Verein übernommen, der viel Arbeit investiert um den drohenden Verfall der Festung aufzuhalten. Ihm ist es zu verdanken, dass die sehenswerte Anlage beleuchtet und sicher ist, nahezu alle Bereiche sind begehbar.

Luxemburg – Stadt der Kontraste

Ende Mai 2019 führte uns eine gemeinsame Fototour nach Luxemburg, der Hauptstadt des kleinen europäischen Landes mit demselben Namen.

Die Stadt Luxemburg ist bekannterweise ein wichtiger Finanzplatz und neben Brüssel und Straßburg Verwaltungssitz der Europäischen Union mit zahlreichen europäischer Institutionen.

Ultramoderne Gebäude fügen sich nahtlos in das ursprüngliche Stadtbild ein, welches Zeuge einer bewegten Vergangenheit ist. Seit vielen Jahren gehört die Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Luxemburg wird von den tiefen Schluchten der Flüsse Alzette und Pétrusse durchzogen. Besonders bekannt sind die Überreste ihrer mittelalterlichen Befestigungsanlagen und das große, in den Fels gehauene Höhlensystem der Bock- und Petruss-Kasematten mit Verlies, einem Gefängnis und der Archäologischen Krypta, die als Geburtsstätte der Stadt gilt. Auf den Wallanlagen läuft man entlang der Promenade Chemin de la Corniche, die auch der schönste Balkon Europas genannt wird. Von dort hat man eine spektakuläre Aussicht auf die Unterstadt Grund entlang der Ufer der Alzette.

Das moderne Luxemburg ist auf dem Kirchberg Plateau im Nordosten der Stadt angesiedelt, mit zahlreichen Banken, europäische Institutionen und Behörden, darunter beispielsweise der Europäische Gerichtshof (EuGH), der Europäische Rechnungshof  und die Europäische Investitionsbank. Dort ist auch der Place de l’Europe, mit interessanten Motiven zu moderner Architektur. Das Hauptgebäude im Zentrum des Platzes ist die markante Philharmonie mit 823 schlanken weißen Säulen, elliptischem Kubus und transparenter Hülle.

Denkt man an Luxemburg, denkt man an Finanzparadies, Kleinstaat und Großherzogtum und erwartet nicht solch ein Eldorado guter Fotomotive!

Pfifferdaj in Ribeauvillé 2019

Der Pfifferdaj ist das größte und älteste Fest im Elsass und hat seinen Ursprung im 14. Jahrhundert.
Durch das Fest lässt man die alte Verbindung zwischen den Herren von Ribeaupierre und den von ihnen beschützten Pfeifern, Fiedlern und Dorfmusikanten fortleben.

Das diesjährige Motto des Festumzuges war die Reise des Marco Polo. Mit aufwendig dekorierten Wagen wurden die verschiedenen Stationen seiner Reise in Szene gesetzt.

In fantasievollen Kostümen mit aufwendigen Masken begleiteten hunderte Mitwirkenden die Motivwagen und nahmen die Zuschauer mit auf eine Zeitreise in ein längst vergangenes Jahrhundert.