Archiv der Kategorie: Natur

De Haan

An der belgischen Nordseeküste in der Provinz Westflandern liegt das Seebad De Haan.
Der Ort besticht mit seiner nostalgischen Kulisse aus der Zeit um 1900, der Belle Époque.

Das romantische Villenviertel „de Concessie“ mit seinen gewundenen Alleen steht unter Denkmalschutz. Ebenso die Haltestelle der Küstenstraßenbahn, die sämtliche Orte an der belgischen Nordseeküste miteinander verbindet.

Zum geselligen Miteinander trifft man sich auf der beliebten Strandpromenade, dem Zeedijk, mit vielen Terrassen und Restaurants.

Der endlose, feine Sandstrand und die seicht abfallende flämische See garantieren unbesorgtes Badevergnügen.

Über die gesamte belgische Küste, ca. 70 km, erstreckt sich der Skulpturenpark „Beaufort“. Die riesige goldene Schildkröte in Nieuwport, entworfen vom Künstler Jan Fabre, ist „auf der Suche nach Utopia“ und wird vom Künstler selbst geritten.

Zeeland

Im Südwesten der Niederlande liegt die Provinz Zeeland. Neben einem Stück Festland an der Grenze zu Belgien gibt es eine Reihe von Inseln und Halbinseln.

Auf Zeeland ist der Kampf gegen das Wasser ein wichtiger Bestandteil der Geschichte. Bis auf die Dünen liegt die Provinz unter dem Meeresspiegel und ein Drittel der Oberfläche besteht aus Wasser.

Hier findet man das charakteristische Polderland, viele historische Hafenstädtchen, kleine Dörfer und stille Naturgebiete. Außerdem bietet die Provinz über 650 km schöne, saubere, goldgelbe Strände.

Bei der größten Nordsee-Sturmflut des 20. Jahrhunderts in Jahr 1953 wurde Zeeland schwer getroffen. Die Naturkatastrophe forderte mehr als 1800 Menschenleben.

Ab 1960 begann daraufhin der Bau der Deltawerke, ein Schutzsystem gegen Hochwasser und Sturmfluten,  um Land und Leute in Zukunft besser schützen zu können.

Im Jahr 1997 wurde das riesige Projekt fertiggestellt und wurden durch die American Society of Civil Engineers zu einem der modernen Weltwunder erklärt.

Halbinsel Eiderstedt

Eiderstedt ist eine Halbinsel in Nordfriesland an der Nordsee gelegen, etwa 30 km ost-westlich und 15 km nord-südlich sich erstreckend. Die früher Dreilande genannte Landschaft wird von Marschland und Salzwiesen dominiert. Touristische Magnete sind die ausgedehnten Sandstrände und Dünen bei Sankt-Peter-Ording, der Westerhever Leuchtturm und die Orte Tönning, Husum, Friedrichstadt und Garding.

Dalila und ich haben mit unserem Wohnmobil 2016 einen wunderschönen sechswöchigen Aufenthalt in dieser verzauberten Umgebung verbracht. Insbesondere der Ordinger Strand hatte es uns angetan, der wegen der Gezeiten sich immer wieder ändert und neue optische Überraschungen bietet. Hier wird es für Fotografen nie langweilig. Das ist die Landschaft die wir lieben. Hier erlebt man Natur besonders intensiv, wie es auch Theodor Storm in seinem einfühlsamen Gedicht formuliert hat:

Meeresstrand

Ans Haff nun fliegt die Möwe,
Und Dämmerung bricht herein;
Über die feuchten Watten
Spiegelt der Abendschein

Graues Geflügel huschet
Neben dem Wasser her;
Wie Träume liegen die Inseln
Im Nebel auf dem Meer.

Ich höre des gärenden Schlammes
Geheimnisvollen Ton,
Einsames Vogelrufen –
So war es immer schon.

Noch einmal schauert leise
Und schweiget dann der Wind;
Vernehmlich werden die Stimmen,
Die über der Tiefe sind.

Natürlich haben wir viele Eindrücke spontan in Fotos festgehalten. Eine kleine Auswahl haben wir in diesem Beitrag zusammen gestellt.
Wir fotografierten mit unseren Fujifilm X-T1 und X-Pro2 Kameras und Zoomobjektiven von Fujinon 10-24, 16-55 und 50-140 mm, meist Freihand, seltener unter Zuhilfenahme von Stativ und Graufiltern.

Dalila Weiss und Dr. Lothar Schanne

Namibia – Reise

… in ein afrikanisches Wüstenland
(Claus Marschner)

Dieses Land fasziniert. Namibia ist karg und rau, dafür voller Kontraste und Farben. Die unendliche Weite der Wüste, der Savannen und des Buschlands  vermitteln ein Gefühl von Freiheit. Es herrscht eine unglaubliche Ruhe und Stille.

Für Fotofreunde bietet Namibia unzählige Motive egal ob aus der artenreichen Tierwelt oder reine Natur mit beindruckenden Landschaften.

Zusammen mit einem befreundeten Ehepaar waren meine Frau und ich knapp 3 Wochen in Namibia unterwegs (Reisezeit: Oktober 2016). Nach der Anreise im Flugzeug von Frankfurt direkt nach Windhoek sind wir im gemieteten Pick-up mit Allrad meist über Schotterpisten quer durchs Land gefahren. Übernachtet haben wir in Lodges und Gästefarmen, die oft etwas Privates und Familiäres haben und die Verpflegung ist fast immer ausgezeichnet.

Die hier gezeigten Fotos sind auf unseren Etappen in der Kalahari-Wüste, in den Naukluftbergen, in der Dünenlandschaft bei Sossusvlei – mit seinen Farben und Formationen ein absoluter Höhepunkt für Fotofreunde – in Swakopmund, im Erongo-Gebirge, im Etosha-Nationalpark und  in der Nähe des Waterberges entstanden.

Als Fotausrüstung hatte ich eine Nikon D300 mit den Objektiven 24-70mm/2,8 und 70-200mm/28 sowie einen Telekonverter (2-fach) dabei. Die Fotos sind im Raw-Format aufgenommen; die „Entwicklung“ erfolgte mit CaptureNX, die Nachbearbeitung wurde dabei  aufs Wesentliche, wie z.B. den Horizont geradezustellen, aufzuhellen, Kontrast und Farbe etwas zu verstärken oder abzuflauen, beschränkt.