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Zeche Zollverein Essen

Im Essener Norden gehört die Zeche Zollverein mit seiner Schachtanlage 12, der ehemaligen Kokerei und den Schachtanlagen 1/2/8 zu den bedeutendsten Industriedenkmälern Europas. Die Zeche war von 1851 bis 1986 in Betrieb, im Jahr 2001 wurde die Zeche Zollverein von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Seither ist der weitläufige Industriekomplex Publikumsmagnet und Heimat für Kunst und Kultur im Ruhrgebiet.

Als optisches Highlight gilt das 55 Meter hohe Doppelbockfördergerüst auf dem Areal der Zeche Zollverein. Es wird auch „Eiffelturm des Ruhrgebiets“ genannt und ist damit zu einem Markenzeichen für das Ruhrgebiet geworden. Um das Fördergerüst gliedern sich verschiedene Gebäude, die heute für Ausstellungen verwendet werden bzw. unterschiedliche Museen beherbergen.

Mit insgesamt 7 Mitgliedern haben wir uns für 2 Tage auf Foto Jagd begeben, wobei wir uns einig waren, dass der Landschaftspark in Duisburg die bessere Fotolocation ist.

Zeeland

Im Südwesten der Niederlande liegt die Provinz Zeeland. Neben einem Stück Festland an der Grenze zu Belgien gibt es eine Reihe von Inseln und Halbinseln.

Auf Zeeland ist der Kampf gegen das Wasser ein wichtiger Bestandteil der Geschichte. Bis auf die Dünen liegt die Provinz unter dem Meeresspiegel und ein Drittel der Oberfläche besteht aus Wasser.

Hier findet man das charakteristische Polderland, viele historische Hafenstädtchen, kleine Dörfer und stille Naturgebiete. Außerdem bietet die Provinz über 650 km schöne, saubere, goldgelbe Strände.

Bei der größten Nordsee-Sturmflut des 20. Jahrhunderts in Jahr 1953 wurde Zeeland schwer getroffen. Die Naturkatastrophe forderte mehr als 1800 Menschenleben.

Ab 1960 begann daraufhin der Bau der Deltawerke, ein Schutzsystem gegen Hochwasser und Sturmfluten,  um Land und Leute in Zukunft besser schützen zu können.

Im Jahr 1997 wurde das riesige Projekt fertiggestellt und wurden durch die American Society of Civil Engineers zu einem der modernen Weltwunder erklärt.

Christopher Street Day 2019

In New York erhoben sich vor 50 Jahren zum ersten Mal Homosexuelle und andere sexuelle Minderheiten gegen die gewalttätigen Razzien der Polizei.

Tagelange Straßenschlachten mit der New Yorker Polizei waren die Folge. Seither wird in New York am letzten Samstag im Juni mit einem Straßenumzug an den Tag des Aufstandes , Christopher Street Liberation Day, erinnert.
Im Sommer eine Demonstration für die Rechte von Schwulen und Lesben abzuhalten ist eine internationale Tradition geworden.
In Mannheim startete die Parade am 10. August um 14 Uhr mit 45 Wagen und vielen Laufgruppen an Neckartor. An der Wegstrecke fanden sich ca. 120.000 Besucher ein, um für gleiche Rechte, Chancengleichheit und Akzeptanz zu demonstrieren.

Nach ca. 3stündiger Demonstration wurde dann im Schlosshof noch ausgiebig gefeiert. Das Motto des CSD 2019 in Mannheim lautete„Zusammenhalt wirkt. 50 Jahre Stonewall“

Hallia Venezia

Karneval auf Schwäbisch Haller Art ist die ruhige Karnevalsvariante aus Venedig.

Am Sonntag, acht Tage vor Rosenmontag, streifen ab 12 Uhr die Maskenträgerinnen und Maskenträger in ihren wunderschönen, fantasievollen Gewändern und Masken durch die Gassen der Altstadt.

Der venezianische Karneval ist ruhig und erhaben, nicht vergleichbar mit dem Fasching hierzulande.

Im anmutigen Maskenspiel werden Masken und Kostüme belebt, das Wesen der Maske wird dargestellt. Das Sprechen unter der Maske ist verpönt und die Geste wird zur Sprache.

Langsam schreiten die Akteure durch die Gassen, oft wird in einer Geste verharrt und Berührungen sind nur angedeutet.

Mehr als 100 Mitwirkende haben an diesem Sonntag die Altstadt von Schwäbisch Hall verzaubert.

Die Kostüme und Masken sind meist selbst entworfen und in mühevoller Handarbeit selbst hergestellt.

Pfifferdaj in Ribeauvillé

Der Pfifferdaj ist das größte und älteste Fest im Elsass und hat seinen Ursprung im 14. Jahrhundert.

Durch das Fest lässt man die alte Verbindung zwischen den Herren von Ribeaupierre und den von ihnen beschützten Pfeifer, Fiedler und Dorfmusikanten fortleben.

Ein großer Festumzug mit aufwendig geschmückten Wagen und viel buntem Fußvolk, begleitet von Fahnenträgern und Spielmannszügen aus ganz Frankreich und den Nachbarländern, ziehen durch die engen Gassen der romantischen Altstadt.

Zu diesem Anlass fließt aus dem Dorfbrunnen kein Wasser sondern Elsässer Wein, den jeder kosten kann.

Das mittelalterliche Musikanten- und Gauklertum wird an diesem Tag wieder lebendig.