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Ouvrage du Michelsberg

Das mittelgroße Artilleriewerk liegt südöstlich von Thionville im Festungsabschnitt Boulay der Maginot-Linie. Mit dem Bau wurde 1930 begonnen, fertiggestellt wurde die Anlage 1935.

Das Werk, welches 30 m tief in der Erde eingegraben ist, verfügt über einen Eingangsbunker für Mensch und Munition zugleich, sowie über 5 Kampfbunker. Die Besatzung war über 500 Mann stark.

Heute kann man das Werk besichtigen und das eindrucksvolle, unterirdische Leben der Maginot-Linie entdecken. Zu sehen sind die moderne Küche, das funktionstüchtige Elektrizitätswerk, die Kommandozentrale, die Kaserne und der imposante 265 Tonnen schwere Geschützturm, um nur einige Stationen auf dem Weg durch die viele hundert Meter langen Stollen zu nennen.

Das Werk wurde 1992 von einem Festungs-Verein übernommen, der viel Arbeit investiert um den drohenden Verfall der Festung aufzuhalten. Ihm ist es zu verdanken, dass die sehenswerte Anlage beleuchtet und sicher ist, nahezu alle Bereiche sind begehbar.

Deutz-Werke Köln

Die HDR Bilder der ehemaligen Werkshallen sind bei einem Workshop entstanden. Die Hallen stehen teilweise schon über 20 Jahre leer und es entstehen in der Bevölkerung  immer wieder Diskussionen, über den Abriss oder auch über den Erhalt als Kulturdenkmal.

Die Natur und auch die vielen Sprayer machen sich diesbezüglich natürlich weniger Gedanken, die Hallen werden besprüht, zerstört und die Natur holt sich Ihren Anteil ebenfalls zurück.

Wenn man in den Hallen unterwegs ist, fasziniert die immense Größe und die gigantischen Stahlkonstruktionen. Auch wenn ich eher nicht ein Freund von HDR Bildern bin, ist diese Foto Location für HDR Bilder natürlich ideal. Die Bilder sind immer aus Belichtungsreihen von 5 Aufnahmen entstanden (-2, -1, 0, +1, +2) und wurden mit einer HDR Software zusammengesetzt.

Die Deutz AG ist immer noch ein börsennotierter, 1864 gegründeter deutscher Motorenhersteller mit Sitz in Köln und  kann damit als ältestes Motorenwerk der Welt angesehen werden. Das Unternehmen firmierte in der Vergangenheit oftmals  unter verschiedenen Namen, u. a. der bekannten Abkürzung KHD für Klöckner-Humboldt-Deutz. Neben der bestehenden Produktion (natürlich in den neuen Werkshallen) von luft-, wasser- und ölgekühlten Dieselmotoren beschäftigte sich das Unternehmen in der Vergangenheit auch mit dem Bau von Ottomotoren, Lokomotiven, Kraftfahrzeugen, Nutzfahrzeugen (Lastkraftwagen und Omnibussen), Baumaschinen, Landmaschinen und dem Anlagenbau.